Medienpreis für Foto-Serie über Eindrücke aus dem Frauenhaus

Denn wer hierher kommt, hat Gewalt dort erlebt, wo sie am meisten wehtut, weil sie am tiefsten ins Herz eindringt – im eigenen Zuhause. (Mario Fuchs, Aargauer Zeitung)

Wo Mütter mit ihren Kindern eine Zuflucht finden, wenn sie z.B. von ihrem Partner Gewalt in irgend einer Form erleben, ist nicht im Telefonbuch zu finden. Frauenhäuser sind eben gerade dafür da, dass sie Schutz bieten. Einen Blick hinter die sonst verschlossene Tür durfte letztes Jahr AZ-Fotografin Sandra Ardizzone werfen – und ihre Impressionen bildlich festhalten. Für ihre Aufnahmen wurde sie nun mit dem Medienpreis in der Kategorie Foto ausgezeichnet.

Die berührende Foto-Serie mit dem äussert ergreifenden und lesenswerten AZ-Artikel finden Sie hier.

Beim Spielen versucht sie [die Betreuerin], herauszufinden, wie fest ein Kind gelitten hat. Ihr Ziel: Abzuklären, ob es nach dem Aufenthalt eine weitere Begleitung braucht. Bei älteren Kindern nimmt sie Kontakt mit der Schule auf. Lehrer schicken Lehrmaterial und Hausaufgaben. Für die Mütter ist das schön. Martina: „Viele Mamis haben hier zum ersten Mal in ihrem Leben genug Zeit und Kraft, um mit ihren Kindern zu spielen oder zu lernen.“ (Mario Fuchs, Aargauer Zeitung)

 

2018-05-09T13:55:55+00:00